be design – Unternehmensberatung
be design bietet Unternehmensberatung in allen design-relevanten Unternehmensbereichen an und führt Projekte zu Themen der Designforschung und -theorie, der Architektur, Kunst, Geistes- und Kulturwissenschaften durch. Das in Köln ansässige und international tätige Büro wird seit über 20 Jahren erfolgreich von Uta Brandes und Michael Erlhoff geleitet. Zu den Kunden von be design zählen mittelständische Unternehmen, internationale Großkonzerne und öffentliche Organisationen. mehr
Uta Brandes & Michael Erlhoff – Hochschulberatung
Uta Brandes und Michael Erlhoff lehren als Professoren an der Köln International School of Design (KISD) und leiten regelmäßig Workshops und Projekte an internationalen Universitäten. Beide haben langjährige, internationale Erfahrung in der Konzipierung und Implementierung von Design-Curricula. mehr
News
| 02.12.2009 Weihnachtsvorlesung an der KISD | ||
| 02.12.2009 - 15.12.2009 Michael Erlhoff Jurymitglied Raymond Loewy Foundation Italy | ||
| 02.12.2009 Uta Brandes hält keynote speech in Frankfurt | ||
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Quote of the month
Auch die beste Brücke wird mit Füßen getreten.
Friedrich Schinkel, ca. 1820
guter Dinge sein
deutsche Redensart
Die Produktion produziert nicht nur einen Gegenstand für das Subjekt sondern auch ein Subjekt für den Gegenstand.
Karl Marx
Der Körper als Wunschmaschine
Sigmund Freud
Horizont der Dinge
Ernst Bloch
Die Menschen bemerken Design immer dann, wenn es fehlt.
Desi(g)nformation
Deutschland drückt das Träumerische durch die Linie aus, England durch die Perspektive.
Charles Baudelaire
Design ähnelt dem Kochen: differente Materialien werden per Intelligenz, Energie und Zeit neu organisiert, verknüpft und transformiert zu etwas Neuem.
Michael Erlhoff
Zwischen zwei Zwetschgen-Zweigen saßen zwei zwitschernde Schwalben.
Volksweisheit
Das Schwein wird nicht besser, wenn es vorher mit dem Metzger redet.
ein Kabarettist
carpe diem
Epikur
Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.
Karl Valentin
einsame Ameisen
Sinnspruch
Fällt Dir etwas nicht ein: Denk an etwas anderes.
Volksweisheit
Erzählen Sie mir nichts.
weiser Satz
Gemütlich bin ich selber.
Karl Kraus
Geiz ist unheilbar.
Aristoteles
Gedanken steigen langsam wie Blasen an die Oberfläche.
Ludwig Wittgenstein
Den Haien entrann ich, den Tiger erledigte ich – aufgefressen wurde ich von den Wanzen.
Bertold Brecht
Ja und Nein sind mir gleichermaßen verdächtig.
Oskar Pastior
Die Phantasie der Begierde gaukelt dem Fetischdiener vor, dass ein ‘lebloses Ding’ seinen natürlichen Charakter aufgeben werde, um das Jawort seiner Gelüste zu sein.
Karl Marx, 10.6.1842
Würde hat keinen Preis.
Immanuel Kant
Freiheit ist, sich anders zu verhalten als die Verhältnisse.
Oskar Negt
Jetzt wird die Scheiße auch noch seelenvoll.
Karl Marx, Theorien über den Mehrwert
Ich empfehle Frustrations-Toleranz.
Michael Erlhoff
carpe diem
Epikur
Deutschland drückt das Träumerische durch die Linie aus, England durch die Perspektive.
Charles Baudelaire
Design ähnelt dem Kochen: differente Materialien werden per Intelligenz, Energie und Zeit neu organisiert, verknüpft und transformiert zu etwas Neuem.
Michael Erlhoff
Design ist wundervoll undiszipliniert.
Michael Erlhoff
Im ‘Dunkel des gelebten Augenblicks’ (Ernst Bloch) blitzt stets Zukunft auf.
Michael Erlhoff
Unter dem Pflaster liegt der Strand.
Paris, Mai 1968
Ce n’est qu’un début: continuons le combat.
Paris, Mai 1968
Die Industrie um uns vergeht schneller als die Industrie in uns.
Oskar Negt
Es gibt keine Gerechtigkeit an sich, vielmehr entsteht an jedem Ort zu irgendeiner Zeit im Zusammenleben eine Vereinbarung, sich gegenseitig nicht zu schaden und nicht schaden zu lassen.
Epikur: Über das Glück
Der Zwang ist ein Übel; aber es gibt keinen Zwang, unter Zwang zu leben.
Epikur
Humor ist die letzte Verteidigungslinie vor den eigenen Ängsten.
Woody Allen - Die Welt, 20.6.2005
Die Poesie ist das echt absolut Reale.
Novalis
Bald wird es schnein, wohl dem, der jetzt noch Heimat hat.
Friedrich Nietzsche
Die Gazelle zittert, weil der Löwe brüllt, die Hyäne wittert, doch die Kunst erfüllt.
Begriffe ohne Anschauung sind leer; Anschauung ohne Begriffe ist blind.
Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft
Das Ganze ist das Unwahre
Theodor W. Adorno
Sehnsucht ist die einzige anständige Eigenschaft der Menschen.
Ernst Bloch
Ich schildere nicht das Sein: Ich schildere das Unterwegs-Sein.
Michel de Montaigne, 1580
Erwachen ist doch ein Wunder
Hans-Georg Gadamer
Nichts macht die Natur umsonst.
Aristoteles
Der Kopf ist klüger als man denkt.
Michael Erlhoff
Ja, ja – nee, nee
Joseph Beuys
Am Anfang war das Wort.
Altes Testament
Ewig währt am längsten.
Kurt Schwitters
Ich nenne das schön, was jemand ersehnen kann.
Sappho, 640 a.D.
Und der Kitsch im negativen Sinne ist also niemals nur Gegner außerhalb der Schaffenden, sondern immer auch Grundsituation in ihnen, nämlich ein Stück von ihnen selbst.
Norbert Elias
Volonté Volonté Générale de Tous
Interesse = Dazwischensein
Auf der Rasierklinge leben
Ingeborg Bachmann
Sie suchte in ihrer Tasche.
Max Frisch über Ingeborg Bachmann
Wozu Dichter in davonfliegender Zeit?
Friedrich Hölderlin
Poetisch: Das Ich ist nicht das Ich
Die Grundlage ist das Fundament der Basis.
(Le Corbusier)
Die Suche nach dem schönen Objekt garantiert das Scheitern.
Richard Sapper
Man kann behaupten, dass es keine Lösung für einen Entwurf gibt, die nicht berechtigterweise auch eine andere Lösung sein könnte.
(Ettore Sottsass)
Design ist unsichtbar.
Lucius Burckhard
Spezialisten sind Sklaven.
Richard Buckminster Fuller
Design ist keine Kunst.
Uta Brandes
Die Menschen bemerken Design erst immer dann, wenn es dumm ist.
Benjamin Lieke
Die Sinne sind Anfang und Ende menschlicher Erkenntnis.
Michel de Montaigne
Eine geräuschreflektierende Umgebung wie die moderne Stadt ist ein akustischer Spiegelsaal.
Max Neuhaus
Überlässt man einen Gegenstand seinem Gutdünken, so wird er sich mit Sicherheit albern benehmen.
Raymond Loewy
Dem Leben graut vor der perfekten Wirklichkeit.
Thomas Mann: Zauberberg
Logik ist das kümmerliche Instrument, mit dem Menschen aneinander vorbeireden.
Hans-Georg Gadamer
Grundlagen sind Plagen
Benjamin Lieke
Das Normale ist das Seltenste auf der Erde.
Somerset Maugham
„Möglichkeitssinn“
Robert Musil
Die Furcht ist ein gewaltiges Hindernis auf dem Weg zum Glück.
Ludwig Marcuse
Das Ganze ist das Unwahre.
Theodor W. Adorno
Es genügt nicht, keinen Gedanken zu haben. Man muss auch über die Fähigkeit verfügen, ihn nicht auszusprechen.
Karl Kraus
Ästhetik ist für mich das, was Ornithologie für die Vögel sein muss.
Barnett Newman
Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.
Arthur Schopenhauer
Wer niemanden imitiert, ist niemand.
Andy Warhol
Wisst Ihr den Namen des, das Eins ist und Alles?– Sein Name ist Schönheit.
Friedrich Hölderlin: Hyperion
Das Schöne („Kalon“) meint für die Griechen immer auch die Öffentlichkeit des Forums (ist also publik) – das Hässliche dagegen ist geheim, wird versteckt.
nach Hans-Georg Gadamer
Der Anfang ist das Ende jeden Anfangs.
Kurt Schwitters
Die Gazelle läuft schneller als das Pferd.
Mao Tse Tung
historisch situativ
So viel ist gewiss: wer einmal Kritik gekostet hat, den ekelt auf immer alles dogmatische Gewäsche, womit er vorher aus Not vorlieb nahm, weil seine Vernunft etwas bedurfte, und nichts Besseres zu ihrer Unterhaltung finden konnte. Die Kritik verhält sich zur gewöhnlichen Schulmetaphysik gerade wie Chemie zur Alchimie, oder wie Astronomie zur wahrsagenden Astrologie.
Kant: Schriften zur Metaphysik und Logik I, S. 243
Ich bin der Vogel, den sein Nest beschmutzt.
Karl Kraus
Komm in’s Offene.
Hanns Eisler
Der Blödsinn der Normalität
Benjamin Lieke
Nur als ästhetisches Phänomen ist die Welt gerechtfertigt.
Friedrich Nietzsche
Das Ungeziefer ist nicht fein, ins Glashaus kommt es niemals rein.
Paul Scheerbart
Wir brauchen keinen Luftballon, wir bauen lieber aus Eisenbeton.
Paul Scheerbart
Wie kommt es, dass Menschen für ihre eigene Knechtschaft kämpfen, als sei es ihr Glück?
Spinoza, ca. 1580
Weil ich den Gedanken beim Wort nehme, kommt er.
Karl Kraus
Schein hat mehr Buchstaben als Sein.
Karl Kraus
Ich lasse mich nicht hindern zu gestalten, was mich hindert zu gestalten.
Karl Kraus
O, hätt’ ich doch nie gehandelt! Um wie manche Hoffnung wär’ ich reicher!
Friedrich Hölderlin