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Gender Design – Streifzüge zwischen Theorie und Empirie

Die Auseinandersetzung mit Geschlecht als sozialer Konstruktion ist in sehr vielen Wissenschaftsbereichen seit Jahrzehnten state of the art. Im Design ist die Einbeziehung der Kategorie Gender allerdings noch immer fast ein blinder Fleck. Das ist merkwürdig, weil Design ja den ganz gewöhnlichen Alltag überall und jederzeit bestimmt, und damit auch die in diesem Alltag handelnden Subjekte. Und diese Interaktion zwischen Menschen und Dingen findet unabdingbar „gendered“ statt. Das vorliegende Buch setzt sich erstmals mit den essentiellen Fragen von Gender im Design theoretisch wie praktisch auseinander: Es erörtert die grundsätzliche Notwendigkeit der Einbeziehung von Gender in den Designprozess, und es stellt exemplarisch Design(forschungs)projekte zu diesem wichtigem Thema vor. Uta Brandes ist die erste Professorin, die explizit Gender & Design bis vor kurzem an der Köln International School of Design lehrte. Sie berät Unternehmen in Gender & Design-Fragen, ist Co-Gründerin und Vorsitzende des international Gender Design Network und betreut zahlreiche Projekte, insbesondere in Hong Kong, China und Japan. Flyer zu Gender Design Uta Brandes (2017): Gender Design – Streifzüge zwischen Theorie und Empirie BIRD / Birkhäuser Deutsch …

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Wörterbuch Design

Dieses Wörterbuch bietet die interessante und kategoriale Grundlage für einen ernsthaften internationalen Diskurs über Design. Es ist das Handbuch für alle, die mit Design beruflich und in der Ausbildung zu tun haben, sich dafür interessieren, sich daran vergnügen und Design begreifen wollen. Über 100 Autorinnen und Autoren u.a. aus Japan, Österreich, England, Deutschland, Australien, aus der Schweiz, den Niederlanden und aus den USA haben für dieses Design-Wörterbuch Originalbeiträge geschrieben und bieten so bei aller kulturellen Differenz mögliche Erörterungen an, sich über wesentliche Kategorien des Design und somit über Design grundlegend zu verständigen. Es umfasst sowohl die teilweise noch jungen Begriffe aktueller Diskussionen als auch Klassiker der Design-Diskurse. – Ein praktisches Buch, das sowohl Wissenschaftscharakter hat als auch ein Buch zum Blättern und Lesen ist.

Buchtitel: Nutzen statt Besitzen

Nutzen statt Besitzen

Eine grundsätzliche Betrachtung des Verhältnisses von Nutzern und Nutzerinnen zu Gegenständen, insbesondere unter dem Blickwinkel des Benutzens und weniger des Besitzens mit der daraus folgenden Veränderung der Wahrnehmung von Artefakt und Prozess sowie Schlussfolgerungen zu möglichen Dienstleistungen/ Services, anderen Verteilungstrukturen etc. Auch nach 20 Jahren noch lesenswert und aktuell!

Buchtitel: Design studieren

Design studieren

Design ist eines der attraktivsten Studiengebiete geworden. Aus guten Gründen, denn man beginnt allerorten zu verstehen, wie sehr Gestaltung das Leben konturiert, Erfahrungen formiert und neue Erkenntnisse vermittelt. Ruedi Baurs und Michael Erlhoffs grundlegende Einführung in Vielfalt und Qualität des Design-Studiums bietet Informationen über Aktualität und Komplexität von Design, Studieninhalte, qualifikatorische Voraussetzungen, Studienorte und vieles mehr.

Buchtitel: Designing Public

Designing Public

Design tummelt sich öffentlich ebenso wie privat und entdeckt dabei das Problem, ob die Realität der Trennung von privat und öffentlich überhaupt noch taugt, die Welt zu beschreiben und zu formulieren. Darüber – und wie das zu gestalten sei – denken in diesem Buch etliche Autorinnen und Autoren nach und bieten Beispiele an: Bazon Brock, Gesche Joost, Uta Brandes, Luigi Blau und viele andere.

Design-studiert: Perspektiven nach dem Studium

Design studiert: Perspektiven nach dem Studium

Vom Studium im Design, von der Vielfalt des Berufs, von Chancen und Risiken, von Anforderungen und Wegen, damit umzugehen. Ein Buch für alle, die sich für Design interessieren, die das studieren oder studieren wollen und für diejenigen, die Designerinnen und Designer engagieren. Ein ebenso redliches wie optimistisches Buch.

Buchtitel: Design by use

Design by Use. The Everyday Metamorphosis of Things

Diese Publikation erforscht und analysiert eine ganz besondere Form von Design: das ebenso normale wie wunderbare Phänomen, dass Menschen ohne Designanspruch bereits gestaltete Dinge umnutzen, anders nutzen, im besten Sinne „missbrauchen“. Nicht Intentionales Design (NID) findet täglich, in jeder Lebenssphäre, in allen Teilen der Welt statt. Diese Umgestaltung durch Umnutzung macht die Dinge multifunktional, kombiniert mit kluger Erfindung neue Funktionen. Sie ist häufig reversibel, ressourcenschonend, improvisierend, innovativ, preiswert. Für das Design kann es zu einer Quelle der Inspiration werden, wenn die professionellen Designer erst einmal wahrnehmen, was im praktischen Gebrauch mit all den gestalteten Dingen tatsächlich geschieht.

Buchtitel: Fandalismus

Fandalismus – Von Vandalismus zu Fandalismus

Voreilig wird vieles, was im öffentlichen Raum von Unbekannten „verändert“ wird, als Vandalismus bezeichnet. Die Autorinnen und Autoren haben umherschweifende Feldforschung im städtischen Raum betrieben und das Phänomen „Vandalismus“ einer kritischen Revision unterzogen. Nicht Vandalismus, „Fandalismus“ heißt die kritische Rückaneignung des öffentlichen Raumes. So wird zum Beispiel aus kostenpfl ichtigem Leasing kostenloses, befreites Sitzen; aus gesellschaftlich als unschuldig und niedlich defi nierten Kindern werden Terroristen; gegen die Befürworter der städtischen Kübelpflanzen-„Kultur“ werden revolutionäre Saatbomben-Werfer eingesetzt; Graffiti gerät zu neuer Zeichenhaftigkeit mit zum Teil wunderbaren neuen Technologien; und auch die immer so positiv umarmte Flora und Fauna werden überzeugend als übel vandalistisch entlarvt. Das Buch provoziert den Leser, über Vandalismus, Political Correctness und Mainstream neu nachzudenken; und so manches, was, in Schubladen eingeordnet, sicher und gewiss erschien, dürfte dabei ebenso vergnüglich wie nachdenklich durcheinandergewirbelt werden.