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Design by Use. The Everyday Metamorphosis of Things

Uta Brandes/Sonja Stich/Miriam Wender (2009) Design by Use. The Everyday Metamorphosis of Things BIRD / Birkhäuser English http://bit.ly/2Cc76gA Diese Publikation erforscht und analysiert eine ganz besondere Form von Design: das ebenso normale wie wunderbare Phänomen, dass Menschen ohne Designanspruch bereits gestaltete Dinge umnutzen, anders nutzen, im besten Sinne „missbrauchen“. Nicht Intentionales Design (NID) findet täglich, in jeder Lebenssphäre, in allen Teilen der Welt statt. Diese Umgestaltung durch Umnutzung macht die Dinge multifunktional, kombiniert mit kluger Erfindung neue Funktionen. Sie ist häufig reversibel, ressourcenschonend, improvisierend, innovativ, preiswert. Für das Design kann es zu einer Quelle der Inspiration werden, wenn die professionellen Designer erst einmal wahrnehmen, was im praktischen Gebrauch mit all den gestalteten Dingen tatsächlich geschieht.

Song zur Diplomfeier der KISD 1999

  Text, Musik und Gesang: Tanja Godlewsky und Claudia Leu (heute: Claudia Herling) Arrangement und Produktion: Oliver J. Leu und David Oswald Als Tanja Godlewsky und Claudia Leu noch an der KISD studierten und auch noch einige Jahre danach traten sie gelegentlich bei besonderen Ereignissen mit selbst komponierten wunderbaren Songs auf. Regelrecht ein Mythos. – Oliver Leu und David Oswald studierten ebenfalls an der KISD.– Mittlerweile sind alle vier professionell im Design aktiv und unterrichten an diversen Hochschulen.

Uta Brandes: „Gendered Spaces. Zur Relevanz von Gender im Design“, Vortrag, 13.6.2018, TU Dortmund

Es geht darum, die Bedeutung der Kategorie Gender auch im Kontext von Design endlich wahrzunehmen. Denn alle Produkte, Zeichen, Dienstleistungen, denen wir – entweder gezwungenermaßen – täglich konfrontiert sind oder mit denen wir uns – freiwillig – alltäglich umgeben, sprechen zu uns immer auch vergeschlechtlicht. Wir sind in unserer Kultur, in unserem Alltag in allen Bereichen und jederzeit von Projektionen über Weiblichkeit und Männlichkeit geprägt. Und dieser Alltag ist durchzogen von gestalteten Artefakten und Räumen, an denen Gender essenziell konstituierend und reagierend beteiligt ist. Geschlechterklischees und -vorurteile sind heutzutage in den westlichen Gesellschaften zwar subtiler und manchmal uneindeutiger geworden, keinesfalls jedoch überwunden. Mein Vortrag „schweift“ sowohl historisch als auch anhand exemplarischer Designprojekte um Kategorien wie Öffentlichkeit und Privatheit und deren je spezifische (Un)Zugänglichkeiten unter der Genderperspektive: Der Flâneur und die Passante, das Phänomen Warten im öffentlichen Raum, Hotels, Büroschreibtische; und schließlich die Handtasche als typischer weiblich konnotierter, widersprüchlicher „Raum“ zwischen Intimität und Zurschaustellung. Ringvorlesung TU Dortmund, 13.06.2018: Gendered Spaces. Zur Relevanz von Gender im Design

Uta Brandes: „Orte – Räume – Gender“, Vorlesung, 28. 3. 2018, HAWK Hildesheim

Vorlesung HAWK Hildesheim, 28. März 2018: Orte – Räume – Gender. Wellenbewegungen zwischen Innen und Außen Thematisiert wird die unterschiedliche Bedeutung von diversen Räumen in ihrer Gender(un)zugänglichkeit. Es wird um Privatheit und Öffentlichkeit, die Stadt, den Flâneur oder die Passante gehen und an exemplarischen Projekten (z. B. Warten im öffentlichen Raum, Hotelnutzung, Büroschreibtisch und Handtasche als weibliches Machtsymbol) demonstrieren, wie relevant das Thema Gender (auch) im Kontext von Design ist.

Uta Brandes: Vortrag in der Buchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg, 21.3.2018

„Der gestaltete und verletzte Körper: Geschlechter-Optimierung im und durch Design“ Der geschlechtliche Körper ist überall im Spiel, denn schließlich haben wir einen und leben in ihm. Der Körper ist aber immer auch gestaltet, und viele gesellschaftliche Faktoren wirken auf ihn ein: die Normen von erwünschten und geächteten Körperformen: schön-hässlich, dick-dünn, fit-untrainiert … werden thematisiert, und entsprechend auch die Mode(vorschriften). – Moderiert von Dr. Babette Peters wird Uta Brandes über Mode und ihre Diktate, Models, Modefotografie, Fashion Designer und Sexismus (anknüpfend an die „me too“-Debatte) sprechen.

Internationale Konferenz: Beyond Change, Basel, 8.-10.3.2018

Internationale Konferenz: Beyond Change, 8. – 10. März 2018, Basel, FHNW (Fachhochschule Nordwestschweiz) Auf Einladung von Prof. Dr. Claudia Mareis, Mitorganisatorin der Konferenz, nimmt Uta Brandes an der Session „On Gender and Design“ teil (Freitag, 9. März, 16:00 – 17:30 Uhr). Die als Gespräch mit zwangloser Sitzordnung konzipierte Session wird moderiert von Matylda Krzykowski; Florian Conradi (Akademie der Künste, Berlin), Roosje Klap (Royal Academy of Art, Den Haag / Jan van Eyck Academy, Maastricht) und Uta Brandes sprechen über Gender und Design. Bestimmte Erwartungen an Feminität und Maskulinität finden sich überall. In drei Abschnitten, die jeweils auf die Aspekte von Geschichte, Macht und Methoden eingehen, wird das Thema beleuchtet und durch beispielhafte Bilder veranschaulicht. Auf welche Art beeinflusst Gender das Design? Was sind Objekte von Macht und welche Rolle spielt Vermittlung hinsichtlich Ermächtigung? Welchen Einfluss hat hier die Digitalisierung? Schafft die Demokratisierung von Technologie einen Raum, in dem über die Demokratisierung von Gender nachgedacht werden kann? Auf welche Weise bewegt sich die Gestaltung von Gender weg von materiellen Manifestationen und hin zu immateriellen, verschleierten oder …

„PhD Winter School“, Hong Kong PolyU, 27.2.-3.3.2018

„PhD Winter School“, Hong Kong PolyU, 27. Februar – 3. März 2018: Uta Brandes wurde eingeladen, an der diesjährigen Winter School in Hongkong teilzunehmen. Studierende sowie die teilnehmenden ProfessorInnen haben hier die Gelegenheit, sich in unterschiedlichen Formaten mit den Arbeitsbereichen und Themen von WissenschaftlerInnen auseinanderzusetzen. Zunächst werden PhD KandidatInnen ihre Arbeit vorstellen, gefolgt von der Keynote von Uta Brandes mit anschließender Diskussion. In einem dritten Format diskutieren ProfessorInnen und Studierende in kleineren, seminar-ähnlichen Gruppen. Außerdem ist eine kleine Publikation geplant, zu der alle Teilnehmenden einen Text beitragen werden.