Alle Artikel in: UB

Uta Brandes: „Gendered Spaces. Zur Relevanz von Gender im Design“, Vortrag, 13.6.2018, TU Dortmund

Es geht darum, die Bedeutung der Kategorie Gender auch im Kontext von Design endlich wahrzunehmen. Denn alle Produkte, Zeichen, Dienstleistungen, denen wir – entweder gezwungenermaßen – täglich konfrontiert sind oder mit denen wir uns – freiwillig – alltäglich umgeben, sprechen zu uns immer auch vergeschlechtlicht. Wir sind in unserer Kultur, in unserem Alltag in allen Bereichen und jederzeit von Projektionen über Weiblichkeit und Männlichkeit geprägt. Und dieser Alltag ist durchzogen von gestalteten Artefakten und Räumen, an denen Gender essenziell konstituierend und reagierend beteiligt ist. Geschlechterklischees und -vorurteile sind heutzutage in den westlichen Gesellschaften zwar subtiler und manchmal uneindeutiger geworden, keinesfalls jedoch überwunden. Mein Vortrag „schweift“ sowohl historisch als auch anhand exemplarischer Designprojekte um Kategorien wie Öffentlichkeit und Privatheit und deren je spezifische (Un)Zugänglichkeiten unter der Genderperspektive: Der Flâneur und die Passante, das Phänomen Warten im öffentlichen Raum, Hotels, Büroschreibtische; und schließlich die Handtasche als typischer weiblich konnotierter, widersprüchlicher „Raum“ zwischen Intimität und Zurschaustellung. Ringvorlesung TU Dortmund, 13.06.2018: Gendered Spaces. Zur Relevanz von Gender im Design

Uta Brandes: „Orte – Räume – Gender“, Vorlesung, 28. 3. 2018, HAWK Hildesheim

Vorlesung HAWK Hildesheim, 28. März 2018: Orte – Räume – Gender. Wellenbewegungen zwischen Innen und Außen Thematisiert wird die unterschiedliche Bedeutung von diversen Räumen in ihrer Gender(un)zugänglichkeit. Es wird um Privatheit und Öffentlichkeit, die Stadt, den Flâneur oder die Passante gehen und an exemplarischen Projekten (z. B. Warten im öffentlichen Raum, Hotelnutzung, Büroschreibtisch und Handtasche als weibliches Machtsymbol) demonstrieren, wie relevant das Thema Gender (auch) im Kontext von Design ist.

Uta Brandes: Vortrag in der Buchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg, 21.3.2018

„Der gestaltete und verletzte Körper: Geschlechter-Optimierung im und durch Design“ Der geschlechtliche Körper ist überall im Spiel, denn schließlich haben wir einen und leben in ihm. Der Körper ist aber immer auch gestaltet, und viele gesellschaftliche Faktoren wirken auf ihn ein: die Normen von erwünschten und geächteten Körperformen: schön-hässlich, dick-dünn, fit-untrainiert … werden thematisiert, und entsprechend auch die Mode(vorschriften). – Moderiert von Dr. Babette Peters wird Uta Brandes über Mode und ihre Diktate, Models, Modefotografie, Fashion Designer und Sexismus (anknüpfend an die „me too“-Debatte) sprechen.

Internationale Konferenz: Beyond Change, Basel, 8.-10.3.2018

Internationale Konferenz: Beyond Change, 8. – 10. März 2018, Basel, FHNW (Fachhochschule Nordwestschweiz) Auf Einladung von Prof. Dr. Claudia Mareis, Mitorganisatorin der Konferenz, nimmt Uta Brandes an der Session „On Gender and Design“ teil (Freitag, 9. März, 16:00 – 17:30 Uhr). Die als Gespräch mit zwangloser Sitzordnung konzipierte Session wird moderiert von Matylda Krzykowski; Florian Conradi (Akademie der Künste, Berlin), Roosje Klap (Royal Academy of Art, Den Haag / Jan van Eyck Academy, Maastricht) und Uta Brandes sprechen über Gender und Design. Bestimmte Erwartungen an Feminität und Maskulinität finden sich überall. In drei Abschnitten, die jeweils auf die Aspekte von Geschichte, Macht und Methoden eingehen, wird das Thema beleuchtet und durch beispielhafte Bilder veranschaulicht. Auf welche Art beeinflusst Gender das Design? Was sind Objekte von Macht und welche Rolle spielt Vermittlung hinsichtlich Ermächtigung? Welchen Einfluss hat hier die Digitalisierung? Schafft die Demokratisierung von Technologie einen Raum, in dem über die Demokratisierung von Gender nachgedacht werden kann? Auf welche Weise bewegt sich die Gestaltung von Gender weg von materiellen Manifestationen und hin zu immateriellen, verschleierten oder …

„PhD Winter School“, Hong Kong PolyU, 27.2.-3.3.2018

„PhD Winter School“, Hong Kong PolyU, 27. Februar – 3. März 2018: Uta Brandes wurde eingeladen, an der diesjährigen Winter School in Hongkong teilzunehmen. Studierende sowie die teilnehmenden ProfessorInnen haben hier die Gelegenheit, sich in unterschiedlichen Formaten mit den Arbeitsbereichen und Themen von WissenschaftlerInnen auseinanderzusetzen. Zunächst werden PhD KandidatInnen ihre Arbeit vorstellen, gefolgt von der Keynote von Uta Brandes mit anschließender Diskussion. In einem dritten Format diskutieren ProfessorInnen und Studierende in kleineren, seminar-ähnlichen Gruppen. Außerdem ist eine kleine Publikation geplant, zu der alle Teilnehmenden einen Text beitragen werden.

Veranstaltungsreihe „SUBOTRON arcademy“, Vortrag, Wien, 23.2.2018

Vortrag im Kontext der Veranstaltungsreihe „SUBOTRON arcademy“ zur Theorie von Computerspielen. Museumsquartier Wien (Österreich), 23. Februar 2018. Uta Brandes Body Talk: Zur Darstellung von Gender-Konstruktionen in Video-Spielen Wir sind Körper, wir haben einen Körper, wir mögen einen Körper besitzen. Und dieser Körper sowie das Bild dieses Körpers kann verzerrt, umgestaltet, unscharf sein… Dies gilt sowohl für den Körper aus Fleisch und Blut als auch für den virtuellen Körper. Das Konzept eines natürlichen menschlichen Körpers ist längst überholt, und das gilt auch für virtuelle Körper, für Avatare oder Cyborgs. Dabei richte ich meine langjährige Forschung im Bereich Gender und Design und die immer noch höchst stereotypisch ausgerichtete Ideologie von sozial konstruierten männlichen und weiblichen Rollen auf die Darstellung von Gender in Video Spielen aus. In meinem Vortrag übertrage ich Gender-Kodierungen des Menschen auf den Bereich virtueller Charaktere und deren Körpergestaltung und analysiere beispielhaft das Erscheinungsbild verschiedener Gender in einigen aktuellen Video-Spielen.

Fandalismus – Von Vandalismus zu Fandalismus

Uta Brandes (Hrsg.) (2009) Fandalismus – Von Vandalismus zu Fandalismus Walther König http://amzn.to/2EHCViH Voreilig wird vieles, was im öffentlichen Raum von Unbekannten „verändert“ wird, als Vandalismus bezeichnet. Die Autorinnen und Autoren haben umherschweifende Feldforschung im städtischen Raum betrieben und das Phänomen „Vandalismus“ einer kritischen Revision unterzogen. Nicht Vandalismus, „Fandalismus“ heißt die kritische Rückaneignung des öffentlichen Raumes. So wird zum Beispiel aus kostenpfl ichtigem Leasing kostenloses, befreites Sitzen; aus gesellschaftlich als unschuldig und niedlich defi nierten Kindern werden Terroristen; gegen die Befürworter der städtischen Kübelpflanzen-„Kultur“ werden revolutionäre Saatbomben-Werfer eingesetzt; Graffi ti gerät zu neuer Zeichenhaftigkeit mit zum Teil wunderbaren neuen Technologien; und auch die immer so positiv umarmte Flora und Fauna werden überzeugend als übel vandalistisch entlarvt. Das Buch provoziert den Leser, über Vandalismus, Political Correctness und Mainstream neu nachzudenken; und so manches, was, in Schubladen eingeordnet, sicher und gewiss erschien, dürfte dabei ebenso vergnüglich wie nachdenklich durcheinandergewirbelt werden.

Frauenzimmer im Hotel – Wie Geschäftsfrauen sich Hotels wünschen

Uta Brandes (Hrsg.), 2009 Frauenzimmer im Hotel – Wie Geschäftsfrauen sich Hotels wünschen Erich Schmidt Verlag German http://bit.ly/2sNlhF0 Weibliche Geschäftsreisende sind eine stark wachsende Zielgruppe für Hotels. Doch sie stellen andere Ansprüche an einen Hotelaufenthalt als ihre männlichen Kollegen. Wann aber fühlt frau sich im Hotel rundum wohl? Uta Brandes stellt Ihnen Wünsche und Bedürfnisse von Frauen vor – Ihre Basis, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Sie finden fundierte Lösungsvorschläge und viele praktische Tipps.

Michael Erlhoff and friends

Uta Brandes (Hrsg.) (2006) Michael Erlhoff & Friends Birkhäuser bilingual edition (German & English) http://bit.ly/2sKBFG1 Ein Kaleidoskop ebenso vergnüglicher wie lehrreicher visueller und textlicher Beschreibungen über, von, durch und mit Michael Erlhoff, dem Gründer und Professor der Köln International School of Design, Autor, Präsidenten der Raymond Loewy Stiftung und streitbaren Kritiker. Vor, hinter, zwischen und neben ihm entzündet sich ein furioses Feuerwerk aus Bildern und Wörtern, das renommierte Experten aus Design, Kunst, Kulturtheorie, Politik und Ökonomie in Szene gesetzt haben.