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Michael Erlhoff and friends

Ein Kaleidoskop ebenso vergnüglicher wie lehrreicher visueller und textlicher Beschreibungen über, von, durch und mit Michael Erlhoff, dem Gründer und Professor der Köln International School of Design, Autor, Präsidenten der Raymond Loewy Stiftung und streitbaren Kritiker. Vor, hinter, zwischen und neben ihm entzündet sich ein furioses Feuerwerk aus Bildern und Wörtern, das renommierte Experten aus Design, Kunst, Kulturtheorie, Politik und Ökonomie in Szene gesetzt haben.

Designtheorie und Designforschung

Wer Design studiert, kommt ohne theoretisches Grundlagenwissen nicht aus, und einen empirischen Bezug zu den realen Bedürfnissen der Menschen muss Design- Theorie auch haben. Deshalb führt dieses Lehrbuch gleichzeitig in Design-Forschung und – Theorie ein. Fachlich souverän und gut lesbar informiert der Band über qualitative und quantitative Methoden der Designforschung, bietet einen Theorie-Werkzeugkasten, Ausblicke in die Zukunft der Designforschung und vieles mehr.

DADAs BEST

Uta Brandes und Michael Erlhoff haben achtzehn Dada-Begeisterte aus der Kunstwelt gebeten, ihr dadaistisches Lieblingsstück zu nennen. So ist eine faszinierende und im besten Sinne inspirierende bunte Mischung aus Klassikern und Unbekannterem entstanden. Dada nutzte den Alltag als Spielfeld und versuchte, ein Gespür für die Möglichkeiten und wegweisenden Träume, Fantasien und Sehnsüchte zu finden, die aufzudecken und an die anzuknüpfen der Sinn von Kunst und Poesie ist. Dieser Sinn zeigt sich wieder in den hier gesammelten Texten, Collagen, Montagen und Assemblagen der Dadaisten. Ein Kompendium der Sinnlichkeit des Alltags.

Uta Brandes – she, and she as a collective novel

Dieses Buch haben Freundinnen und Freunde von Uta Brandes geschrieben und formuliert, um allen nur denkbaren Leserinnen und Lesern eine interessante und unterhaltsame Lektüre und die Möglichkeit anzubieten, über Identität und die Verhältnisse der Geschlechter, über Autos und Agenten, Geschichte und das Leben, Biografie und Design sowie über die Wissenschaftlerin und Frau Uta Brandes nachdenklich und vergnügt etwas zu erfahren. Außerdem ist diese kollektive Novelle ein Geschenk von Freundinnen und Freunden von Uta Brandes für Uta Brandes.

NID - Non intentional Design

Nicht Intentionales Design (NID)

Nicht Intentionales Design (NID) ist ein Begriff, der von Uta Brandes und Michael Erlhoff erfunden wurde. NID untersucht die Herstellung von Funktion und Bedeutung der Dinge im und durch den Gebrauch. Es bezeichnet all jene Handhabungen, Prozesse und Umgangsweisen, in deren Verlauf Menschen durch kleinere oder größere Eingriffe ihr Lebens- und Arbeitsumfeld verändern. Professionell und vorgeblich funktional gestaltete Produkte und Räume werden permanent von allen und alltäglich umgenutzt und umgestaltet, Produkte und Orte, die unter Kriterien professionellen Designs und dessen Maßgabe für sinnvollen Gebrauch „zweckentfremdet“, „mißverstanden“, „mißbraucht“ werden, enthalten ein großes Potential an Innovation und vielfältigen neuen, anderen, multifunktionalen Nutzungsmöglichkeiten. Die Analyse des Gebrauchs gestalteter Produkte ist auch deshalb so relevant, weil es die Nutzung ist, die Art des Umgang mit den Dingen, in denen sich heute Unterschiede und kulturelle Vielfalt erweisen. Die Produkte selbst mögen zunehmend der Globalisierung anheimfallen, der Gebrauch dagegen schafft Differenz. NID – Prinzipien Reversible Umnutzung: Ein Ding wird temporär oder dauerhaft in einem neuen Kontext genutzt, wobei aber der ursprüngliche Zustand und die ursprüngliche Funktion nicht zerstört werden (Senf-oder Marmeladen-Glas …

Erica van Horn, Judith Hoffberg

Buchmesse Frankfurt, 1989

Seit 1976 gaben UB und ME die Zeitschrift „zweitschrift“ heraus, meist nicht häufiger als einmal pro Jahr, aber stets ziemlich umfangreich und mit Original-Beiträgen aus den Bereichen bildende Kunst, Musik, Poesie, Architektur, Design und Theorie. Insgesamt erschienen zehn Ausgaben, zusätzlich einige von den beiden verlegte Bücher. – Ab 1978 mieteten sie zuerst gemeinsam mit Armin Hundertmark eine Koje auf der Frankfurter Buchmesse, und 1979 gelang es ihnen sogar, alle damals so spannenden Kleinverlage gemeinsam in einem Gang in einer der Messehallen zu versammeln. Später, als die Beiden in Frankfurt a. M. wohnten, hielten sie den Kontakt zu den Freundinnen und Freunde, die ihre Kleinverlage weiterführten, wenn diese zur Buchmesse nach Frankfurt kamen. -> Fotos auf Flickr   

Bielefelder Colloquium Neue Poesie

Bielefelder Colloquium Neue Poesie

1978 luden die drei an der Universität Bielefeld lehrenden Professoren S.J. Schmidt, Klaus Ramm und Jörg Drews erstmalig die zu jener Zeit in Konkreter und Visueller Poesie aktiven deutschsprachigen Schriftstellerinnen und Schriftsteller nach Bielefeld ein, um drei Tage miteinander – ohne Publikum – zu diskutieren und in einer abendlichen – öffentlichen – Lesung aufzutreten. Im ersten Jahr fand das noch unmittelbar in einem Gästehaus der Universität Bielefeld statt, danach in einer Bildungsstätte namens „Haus Neuland“ in der Nähe von Bielefeld, jedoch mitten in einem Wald und dementsprechend einsam; was sehr gut war, denn dadurch gerieten die Diskurse und experimentellen Vorträge neuer literarischer Produktionen wirklich sehr intensiv: Manche (z. B. Ernst Jandl) riskierten, noch unfertige literarische Versuche vorzutragen und nahmen gelegentlich heftige Kritik mit mehr oder weniger Wohlwollen zur Kenntnis. Die öffentliche Lesung wurde immer in der Bielefelder Kunsthalle veranstaltet, jeweils mit sehr viel Publikum. Uta Brandes und Michael Erlhoff waren merkwürdigerweise von Beginn an ebenfalls eingeladen und beteiligen sich an den Diskussionen (aber nicht an der literarischen Produktion). 1979 publizierten sie unter dem Titel „How …