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stupid design

Stupid Design

Ein studentisches Projekt an der „Köln International School of Design/KISD“ hatte zur Aufgabe, dummes Public Design zu finden und auszuzeichnen. Dabei fanden die Studierenden nach ausführlicher Diskussion darüber, was denn dummes Design sei, alleine in der Kölner Südstadt sehr viele Beispiele. Diese wurden allesamt ausdrücklich und kenntlich als solches ausgezeichnet. – WDR 3 Fernsehen berichtete sogar über diese Aktion. Kleine Fotoauswahl bei Flickr

St. Moritz Design Summit

St Moritz Design Summit 2000 – 2007

1999 wurden wir auf Veranlassung von Köbi Gantenbein, Chefredakteur der Zeitschrift „Hochparterre“, nach St. Moritz (Schweiz) eingeladen, um mit den für Kultur und Tourismus Verantwortlichen über die Etablierung eines Design-Events zu sprechen. Wir schlugen vor, jährlich kurz vor Weihnachten international wichtige Design-Fachleute für drei Tage nach St. Moritz einzuladen, um miteinander über wesentliche Design-Perspektiven zu diskutieren. Allerdings, so der Vorschlag, ohne Publikum (da sonst Gespräche dieser Art sehr schnell zum Marketing werden). St. Moritz war begeistert, und so fand dann tatsächlich ab dem Jahr 2000 für acht Jahre der „St. Moritz Design Summit“ im feinen Suvretta House statt.

4zu3 Bundeskunsthalle 1. Juni-2000

4:3 – Fünfzig Jahre italienisches und deutsches Design

– eine Ausstellung in der Bundeskunsthalle, Bonn, vom Juni bis zum November 2000 – 4:3 Bundeskunsthalle Juni – November 2000 1998 wurde Michael Erlhoff von dem damaligen Direktor der, so der offizielle Name, „Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland“ – normal als „Bundeskunsthalle“ bezeichnet – gefragt, eine große Design-Ausstellung zu konzipieren. Wobei man zusätzlich wissen muss, dass zu jener Zeit diese Bundeskunsthalle noch über sehr große finanzielle Mittel verfügte, also sehr vieles ermöglichte.

Rubber Cup Competition 1998

An der Kunstakademie Stuttgart entwickelte der damals dort als Professor lehrende Designer Richard Sapper den „Rubber Cup“: Studierende aus allen Hochschulen durften an diesem Rennen teilnehmen, bei dem die entsprechenden Fahrzeuge lediglich durch jeweils 20 g Gummi angetrieben werden durften. Dies führte normalerweise zu sehr großen Fahrzeugen, da die Spannung des Gummis die Geschwindigkeit der Bewegung hervorrufen sollte und man so den Parcour entweder möglichst schnell oder über eine lange Zeit bewältigen konnte. So entstand auch an der KISD ein studentisches Projekt, um an diesem Rennen teilzunehmen. Doch nach sehr vielen Versuchen, das Fahrzeug durch die Spannung des Gummis zu bewegen, entstand ein völlig anderes, neues Konzept: Das Gummi wurde klein geschnitten und einfach verbrannt; die dabei entstehende Hitze wurde als Energie genutzt, das nun sehr kleine Fahrzeug zu bewegen. Das KISD-Vehikel gewann das Rennen gegen sehr viel Konkurrenz, denn es war klar das schnellste.

Ausstellung Designed in Germany L. A. 1989

Designed in Germany

Anschließend an die World Design Expo in Nagoya, Japan wurde diese Ausstellung des Rat für Formgebung/German Design Council unter der Leitung von Michael Erlhoff 1989 auch im Pacific Design Center in Los Angeles gezeigt. Ausstellungsgestaltung von Wolfgang Laubersheimer. Fotogalerie auf Flickr

World Design Expo, Nagoya 1988

World Design Expo, Nagoya 1988

1988 fand in der japanischen Stadt Nagoya (gewissermaßen Toyota City) die erste (und in dieser Form bisher einmalige) Weltausstellung des Design statt. Nach einigen Diskussionen und Bitten der japanischen Organisatoren beschloss Michael Erlhoff, damals noch Geschäftsführer und Fachlicher Leiter des Rat für Formgebung/German Design Council, im sogenannten Internationalen Pavillon die Ausstellung des deutschen Design zu konzipieren und zu organisieren.

Ausstellung über die hochschule für gestaltung ulm, Berlin 1987

Konzipiert und organisiert wurde diese Ausstellung durch Herbert Lindinger (der einst selber als Dozent an jener Hochschule lehrte), finanziell ermöglicht durch die VW-Stiftung und das italienische Unternehmen „Olivetti“. – Herbert Lindinger fragte Michael Erlhoff, den Katalog der Ausstellung inhaltlich und organisatorisch zu betreuen, da Michael Erlhoff kurz zuvor für den NDR ein 60-minütiges Feature zu der Hochschule publiziert hatte. Michael Erlhoff fand dann auch den Titel der gesamten Ausstellung: „Die Moral der Gegenstände“ (Ernst & Sohn 1987). Die Ausstellung wurde 1987 in Berlin eröffnet und wanderte dann noch an andere Orte. Es erschien ein Katalog.