be//LOG, dumme Wörter
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Anliegen

Es hat sich längst herumgesprochen, dass der Philosoph und Soziologe Theodor W. Adorno immer dann, wenn Studierende zu ihm kamen und artikulierten, sie hätten da ein Anliegen, sie mit dem Satz hinauswarf, dies artikuliere lediglich ein moralisch verbrämtes Kapitalinteresse. Und der Künstler Tomas Schmit schuf eine kluge Zeichnung, in der zwei Männer in ihren Schrebergärten sich über den Zaun hinweg unterhalten: Der eine sagt: „Ich habe da ein Anliegen“ – und man sieht in dessen ansonsten so sauberer Wiese einträchtig nebeneinander ein großes A und ein großes N liegen.

 

 

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