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le goût de l’ephémère

Louis Aragon

Ja, der Geschmack ist flüchtig. Sowohl beim Essen als auch in der geschmäcklerischen Version. Man schmeckt etwas, und es ist so gut, dass man fest überzeugt ist, besser ginge es nicht – doch im nächsten Moment, bei dem nächsten vorzüglichen Gericht ist man genauso überzeugt: besser geht es nicht.

Flüchtigkeit ist eine Qualität und widersetzt sich jeglicher Monumentalität und Sehnsucht nach Stillstand. Allerdings braucht sie auch Erinnerung – unvermeidlich wird dazu gern, wie hier, auf Marcel Proust’s so geliebte Kindheitserinnerung an die in Tee getunkten „Madeleines“ verwiesen.

 

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