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Sensation des Gewöhnlichen

Internationale Situationisten

Diese Wahrnehmung fehlt im alltäglichen Diskurs und noch deutlicher im akademischen. Ständig wird danach gesucht, Außergewöhnliches zu benennen und zu beschreiben – nur taugt das bestenfalls zum Small Talk oder führt sowieso in die Irre, weil die Benennung solch vermeintlich Außergewöhnlichen längst zur vermeintlichen Gewohnheit abgestorben ist.

Außerdem dramatisiert sich die Ignoranz gegenüber dem Gewöhnlichen als hochtrabend und an und für sich als arrogant, wenn das aufregende alltägliche Leben einfach nicht mehr wahrgenommen und nicht mehr untersucht wird. Dabei steckt doch genau darin die Relevanz von Erfahrung und bewegt dies das Leben und die Gedanken.

 

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