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Ausstellung Designed in Germany L. A. 1989

Designed in Germany

Anschließend an die World Design Expo in Nagoya, Japan wurde diese Ausstellung des Rat für Formgebung/German Design Council unter der Leitung von Michael Erlhoff 1989 auch im Pacific Design Center in Los Angeles gezeigt. Ausstellungsgestaltung von Wolfgang Laubersheimer. Fotogalerie auf Flickr

World Design Expo, Nagoya 1988

World Design Expo, Nagoya 1988

1988 fand in der japanischen Stadt Nagoya (gewissermaßen Toyota City) die erste (und in dieser Form bisher einmalige) Weltausstellung des Design statt. Nach einigen Diskussionen und Bitten der japanischen Organisatoren beschloss Michael Erlhoff, damals noch Geschäftsführer und Fachlicher Leiter des Rat für Formgebung/German Design Council, im sogenannten Internationalen Pavillon die Ausstellung des deutschen Design zu konzipieren und zu organisieren.

Ausstellung über die hochschule für gestaltung ulm, Berlin 1987

Konzipiert und organisiert wurde diese Ausstellung durch Herbert Lindinger (der einst selber als Dozent an jener Hochschule lehrte), finanziell ermöglicht durch die VW-Stiftung und das italienische Unternehmen „Olivetti“. – Herbert Lindinger fragte Michael Erlhoff, den Katalog der Ausstellung inhaltlich und organisatorisch zu betreuen, da Michael Erlhoff kurz zuvor für den NDR ein 60-minütiges Feature zu der Hochschule publiziert hatte. Michael Erlhoff fand dann auch den Titel der gesamten Ausstellung: „Die Moral der Gegenstände“ (Ernst & Sohn 1987). Die Ausstellung wurde 1987 in Berlin eröffnet und wanderte dann noch an andere Orte. Es erschien ein Katalog.

documenta 8, Group "Totem" members, Manfred Schneckenburger, Michael Erlhoff

documenta 8, Kassel 1987

Im Jahr 1985 bat der gerade ernannte Intendant der documenta 8, Manfred Schneckenburger (der einzige Kurator, der diese größte Kunstausstellung der Welt zweimal verantwortete, nämlich zuvor für die „documenta 6“), Michael Erlhoff, Mitglied des Beirats der „d8“ zu werden – und in einer Nacht entschieden die beiden, ausnahmsweise einen nicht unbeträchtlichen Teil dieser documenta dem neuen Design zu widmen. Dafür war Michael Erlhoff verantwortlich, und die dann Eingeladenen erhielten in der „Orangerie“, einem wichtigen Ausstellungsgebäude der documenta, großzügige Präsenz. Eingeladen waren u.a.: Alessandro Mendini, Ettore Sottsass, Ron Arad, Jasper Morrison, Denys Santachiara, Javier Mariscal, Florian Borkenhagen und die Gruppe „Pentagon“. -> Flickr Album  

Bielefelder Colloquium Neue Poesie

Bielefelder Colloquium Neue Poesie

1978 luden die drei an der Universität Bielefeld lehrenden Professoren S.J. Schmidt, Klaus Ramm und Jörg Drews erstmalig die zu jener Zeit in Konkreter und Visueller Poesie aktiven deutschsprachigen Schriftstellerinnen und Schriftsteller nach Bielefeld ein, um drei Tage miteinander – ohne Publikum – zu diskutieren und in einer abendlichen – öffentlichen – Lesung aufzutreten. Im ersten Jahr fand das noch unmittelbar in einem Gästehaus der Universität Bielefeld statt, danach in einer Bildungsstätte namens „Haus Neuland“ in der Nähe von Bielefeld, jedoch mitten in einem Wald und dementsprechend einsam; was sehr gut war, denn dadurch gerieten die Diskurse und experimentellen Vorträge neuer literarischer Produktionen wirklich sehr intensiv: Manche (z. B. Ernst Jandl) riskierten, noch unfertige literarische Versuche vorzutragen und nahmen gelegentlich heftige Kritik mit mehr oder weniger Wohlwollen zur Kenntnis. Die öffentliche Lesung wurde immer in der Bielefelder Kunsthalle veranstaltet, jeweils mit sehr viel Publikum. Uta Brandes und Michael Erlhoff waren merkwürdigerweise von Beginn an ebenfalls eingeladen und beteiligen sich an den Diskussionen (aber nicht an der literarischen Produktion). 1979 publizierten sie unter dem Titel „How …