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Es steht außer Frage, dass Pflanzen eine gewisse Art von Gefühlen haben. Aber nur weil sie irgendwo stehen, denkt jemand, der die Straße entlang läuft, sie seien plastisch und nicht am Leben.

Schon bevor nicht nur die Wissenschaft, sondern nahezu alle Welt wissen, dass Pflanzen mehr sind als herumstehende Naturschönheiten und menschliche Lebensmittel, gesteht die mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Biologin ihnen sehr selbstverständlich so etwas wie Emotionen. zu Sie unterstellte den Pflanzen damit sogar mehr als nur strategisches Überlebenshandeln – ihre Analysen schreiben ihnen Gefühle zu. Uns so ist nicht zu verstehen, warum Menschen Tierwohl für essentiell halten (selbst jene, die nicht von billigen Grillwürstchen und -rippchen lassen können), Pflanzen dagegen wie tote Materie ansehen. Offenbar geschieht das aus einem Grund, der zweifach psychologisch interpretiert werden muss: Zum einen bliebe ansonsten ja – außer Astronauten-Food – nicht mehr zum menschlichen Verzehr übrig, und zweitens, billigen wir Natur, die sich nicht vom Fleck bewegen kann, kein eigenes Leben zu, obwohl wir es besser wissen müssten. Insofern sind die Menschen unabhängig von ihrer Ernährungsweise nicht nur Tier-, sondern genauso konsequent auch Pflanzenmörder.

 

 

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