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learning by dying

Da stehen zwei Jugendliche in der Straßenbahn, sagt der eine zum anderen: „Und dann war ich tot. Wobei ihm offensichtlich die Erfahrung fehlte, dass er als Toter dies nicht mehr hätte aussprechen können.

Nun ist solch ein Vorgang im Kontext von Kinderspielen gewiss nicht neu: Schon vor Jahrhunderten wurde Krieg gespielt und im 20. Jahrhundert beispielsweise Cowboy und Indianer, wobei diejenigen, die die Rolle der sogenannten Indianer einnehmen mussten, meistens starben. Offenbar gehört zum Prozess der Kindheit und der Jugend so eine drastische Form der Auseinandersetzung – auch wenn nicht ganz klar ist, was man Produktives dabei eigentlich lernen kann, außer der Tatsache, dass man solchen Prozessen entgehen und sich schützen sollte.

Heutzutage im Zusammenhang mit Computer Games allerdings geschieht dies ständig, werden fortwährend irgendwelche Wesen und/oder man selbst über den Haufen geschossen. Auch noch als angeblich Erwachsener. Der Existenzialismus hat erneut Einzug gehalten.

 

 

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