Alle Artikel in: be//SCHREIBEN

Gender Design – Streifzüge zwischen Theorie und Empirie

Die Auseinandersetzung mit Geschlecht als sozialer Konstruktion ist in sehr vielen Wissenschaftsbereichen seit Jahrzehnten state of the art. Im Design ist die Einbeziehung der Kategorie Gender allerdings noch immer fast ein blinder Fleck. Das ist merkwürdig, weil Design ja den ganz gewöhnlichen Alltag überall und jederzeit bestimmt, und damit auch die in diesem Alltag handelnden Subjekte. Und diese Interaktion zwischen Menschen und Dingen findet unabdingbar „gendered“ statt. Das vorliegende Buch setzt sich erstmals mit den essentiellen Fragen von Gender im Design theoretisch wie praktisch auseinander: Es erörtert die grundsätzliche Notwendigkeit der Einbeziehung von Gender in den Designprozess, und es stellt exemplarisch Design(forschungs)projekte zu diesem wichtigem Thema vor. Uta Brandes ist die erste Professorin, die explizit Gender & Design bis vor kurzem an der Köln International School of Design lehrte. Sie berät Unternehmen in Gender & Design-Fragen, ist Co-Gründerin und Vorsitzende des international Gender Design Network und betreut zahlreiche Projekte, insbesondere in Hong Kong, China und Japan. Flyer zu Gender Design Uta Brandes (2017): Gender Design – Streifzüge zwischen Theorie und Empirie BIRD / Birkhäuser Deutsch …

Non-Intentional Design

Michael Erlhoff & Uta Brandes (2006): Non-Intentional Design http://amzn.to/2HBfCov English Design must embrace misunderstandings, mistakes and the so-called ‘misuse’ of its products as a source of innovation and an expression of cultural diversity. A photo book documenting everyday situations where the products of design are used in ways not initially intended by their creators.

Design by Use. The Everyday Metamorphosis of Things

Uta Brandes/Sonja Stich/Miriam Wender (2009) Design by Use. The Everyday Metamorphosis of Things BIRD / Birkhäuser English http://bit.ly/2Cc76gA Diese Publikation erforscht und analysiert eine ganz besondere Form von Design: das ebenso normale wie wunderbare Phänomen, dass Menschen ohne Designanspruch bereits gestaltete Dinge umnutzen, anders nutzen, im besten Sinne „missbrauchen“. Nicht Intentionales Design (NID) findet täglich, in jeder Lebenssphäre, in allen Teilen der Welt statt. Diese Umgestaltung durch Umnutzung macht die Dinge multifunktional, kombiniert mit kluger Erfindung neue Funktionen. Sie ist häufig reversibel, ressourcenschonend, improvisierend, innovativ, preiswert. Für das Design kann es zu einer Quelle der Inspiration werden, wenn die professionellen Designer erst einmal wahrnehmen, was im praktischen Gebrauch mit all den gestalteten Dingen tatsächlich geschieht.

Fandalismus – Von Vandalismus zu Fandalismus

Uta Brandes (Hrsg.) (2009) Fandalismus – Von Vandalismus zu Fandalismus Walther König http://amzn.to/2EHCViH Voreilig wird vieles, was im öffentlichen Raum von Unbekannten „verändert“ wird, als Vandalismus bezeichnet. Die Autorinnen und Autoren haben umherschweifende Feldforschung im städtischen Raum betrieben und das Phänomen „Vandalismus“ einer kritischen Revision unterzogen. Nicht Vandalismus, „Fandalismus“ heißt die kritische Rückaneignung des öffentlichen Raumes. So wird zum Beispiel aus kostenpfl ichtigem Leasing kostenloses, befreites Sitzen; aus gesellschaftlich als unschuldig und niedlich defi nierten Kindern werden Terroristen; gegen die Befürworter der städtischen Kübelpflanzen-„Kultur“ werden revolutionäre Saatbomben-Werfer eingesetzt; Graffi ti gerät zu neuer Zeichenhaftigkeit mit zum Teil wunderbaren neuen Technologien; und auch die immer so positiv umarmte Flora und Fauna werden überzeugend als übel vandalistisch entlarvt. Das Buch provoziert den Leser, über Vandalismus, Political Correctness und Mainstream neu nachzudenken; und so manches, was, in Schubladen eingeordnet, sicher und gewiss erschien, dürfte dabei ebenso vergnüglich wie nachdenklich durcheinandergewirbelt werden.

Frauenzimmer im Hotel – Wie Geschäftsfrauen sich Hotels wünschen

Uta Brandes (Hrsg.), 2009 Frauenzimmer im Hotel – Wie Geschäftsfrauen sich Hotels wünschen Erich Schmidt Verlag German http://bit.ly/2sNlhF0 Weibliche Geschäftsreisende sind eine stark wachsende Zielgruppe für Hotels. Doch sie stellen andere Ansprüche an einen Hotelaufenthalt als ihre männlichen Kollegen. Wann aber fühlt frau sich im Hotel rundum wohl? Uta Brandes stellt Ihnen Wünsche und Bedürfnisse von Frauen vor – Ihre Basis, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Sie finden fundierte Lösungsvorschläge und viele praktische Tipps.

Michael Erlhoff and friends

Uta Brandes (Hrsg.) (2006) Michael Erlhoff & Friends Birkhäuser bilingual edition (German & English) http://bit.ly/2sKBFG1 Ein Kaleidoskop ebenso vergnüglicher wie lehrreicher visueller und textlicher Beschreibungen über, von, durch und mit Michael Erlhoff, dem Gründer und Professor der Köln International School of Design, Autor, Präsidenten der Raymond Loewy Stiftung und streitbaren Kritiker. Vor, hinter, zwischen und neben ihm entzündet sich ein furioses Feuerwerk aus Bildern und Wörtern, das renommierte Experten aus Design, Kunst, Kulturtheorie, Politik und Ökonomie in Szene gesetzt haben.  

Designtheorie und Designforschung

Uta Brandes, Michael Erlhoff & Nadine Schemman (2009) Designtheorie und Designforschung UTB/W. Fink German http://bit.ly/2GyjWDI Wer Design studiert, kommt ohne theoretisches Grundlagenwissen nicht aus, und einen empirischen Bezug zu den realen Bedürfnissen der Menschen muss Design- Theorie auch haben. Deshalb führt dieses Lehrbuch gleichzeitig in Design-Forschung und – Theorie ein. Fachlich souverän und gut lesbar informiert der Band über qualitative und quantitative Methoden der Designforschung, bietet einen Theorie-Werkzeugkasten, Ausblicke in die Zukunft der Designforschung und vieles mehr.

My Desk is my Castle – Exploring Personalization Cultures

Uta Brandes & Michael Erhoff (Hrsg.) (2012): My Desk is my Castle – Exploring Personalization Cultures Birkhäuser English http://bit.ly/2Fkgugy Im Zentrum dieser Studie steht die vergleichende Analyse der Nutzung von Schreibtischen. Hierfür wurden Schreibtische in Versicherungen, Banken, Verwaltungen, Call Centern und Designstudios in zwölf Ländern aus allen Kontinenten untersucht.

DADAs BEST

Uta Brandes & Michael Erlhoff (Hrsg.) (2009) DADAs Best Edition Nautilus German http://bit.ly/2olD4xq Uta Brandes und Michael Erlhoff haben achtzehn Dada-Begeisterte aus der Kunstwelt gebeten, ihr dadaistisches Lieblingsstück zu nennen. So ist eine faszinierende und im besten Sinne inspirierende bunte Mischung aus Klassikern und Unbekannterem entstanden. Dada nutzte den Alltag als Spielfeld und versuchte, ein Gespür für die Möglichkeiten und wegweisenden Träume, Fantasien und Sehnsüchte zu finden, die aufzudecken und an die anzuknüpfen der Sinn von Kunst und Poesie ist. Dieser Sinn zeigt sich wieder in den hier gesammelten Texten, Collagen, Montagen und Assemblagen der Dadaisten. Ein Kompendium der Sinnlichkeit des Alltags.

Uta Brandes – she, and she as a collective novel

Michael Erlhoff (Hrsg./ ed.) (2009) Uta Brandes – She and she as a collective novel Walther König bilingual (German & English) http://amzn.to/2BGIMCg Dieses Buch haben Freundinnen und Freunde von Uta Brandes geschrieben und formuliert, um allen nur denkbaren Leserinnen und Lesern eine interessante und unterhaltsame Lektüre und die Möglichkeit anzubieten, über Identität und die Verhältnisse der Geschlechter, über Autos und Agenten, Geschichte und das Leben, Biografie und Design sowie über die Wissenschaftlerin und Frau Uta Brandes nachdenklich und vergnügt etwas zu erfahren. Außerdem ist diese kollektive Novelle ein Geschenk von Freundinnen und Freunden von Uta Brandes für Uta Brandes.