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KmB privé

Der Freundeskreis der Kunst- und Museumsbibliothek (KMB) in Köln veranstaltet neben der öffentlichen Gesprächsreihe „Kunst mit Büchern“ (KmB) mit Künstlerinnen und Künstlern sowie anderen, die mit der Produktion, Distribution oder Rezeption von Künstlerbüchern zu tun haben, exklusiv für die Vereinsmitglieder die Reihe „KmB privé“. Sammlerinnen und Sammler öffnen ihre privaten Bibliotheken und gewähren Einblicke in ihr Leben mit Kunst- und Künstlerbüchern. Vor Ort sprechen wir über Bücher, das Sammeln und vieles mehr. Die zusätzliche neue Reihe beginnt am 23. September 2018 in der privaten Bibliothek von Uta Brandes und Michael Erlhoff. Beide besitzen nicht nur sehr viele Bücher, sondern haben auch viele geschrieben und einst Ende der 1970er Jahre sogar eine Zeitschrift und einige Künstlerbücher in Hannover verlegt. Alle Mitglieder des Freundeskreises der KMB sind zu diesem Besuch für Sonntag, den 23.09.18 von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr eingeladen. Aufgrund der begrenzten Zahl möglicher Teilnehmerinnen und Teilnehmer (zwanzig maximal) müssen Sie sich bitte bis zum 5. September 2018 hier anmelden: Michael Erlhoff | erlhoff@be-design.info. Es sind nur noch wenige Plätze frei. Für diejenigen, die noch …

Hannoversche Verdichtungen

Aus einer Verärgerung über die weitgehend miserable Qualität und zugleich lokale Präsenz hannoverscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller gelang Uta Brandes und Michael Erlhoff, in der wichtigen hannoverschen Tageszeitung „HA.Z“ die auffällige Notiz zu publizieren, alle diejenigen, die in der Stadt Hannover meinten, Schriftstellerin oder Schriftsteller zu sein, sollten sich im November 1980 an einem Samstag-Vormittag um 12:00 Uhr vor dem Opernhaus zu einer gemeinsamen Lesung versammeln. Etwa 100 solche Menschen kamen und begannen, nach einem Startsignal gemeinsam ihre jeweiligen Texte vorzulesen. Eine Simultan-Lesung, die selbstverständlich immer lauter geriet, weil jede und jeder der Vortragenden nun versuchte, lauter und damit präsenter als die anderen zu sein. – Aufgenommen wurde dies mit einem nicht professionellen Aufnahmegerät.

St. Moritz Design Summit

St Moritz Design Summit 2000 – 2007

1999 wurden wir auf Veranlassung von Köbi Gantenbein, Chefredakteur der Zeitschrift „Hochparterre“, nach St. Moritz (Schweiz) eingeladen, um mit den für Kultur und Tourismus Verantwortlichen über die Etablierung eines Design-Events zu sprechen. Wir schlugen vor, jährlich kurz vor Weihnachten international wichtige Design-Fachleute für drei Tage nach St. Moritz einzuladen, um miteinander über wesentliche Design-Perspektiven zu diskutieren. Allerdings, so der Vorschlag, ohne Publikum (da sonst Gespräche dieser Art sehr schnell zum Marketing werden). St. Moritz war begeistert, und so fand dann tatsächlich ab dem Jahr 2000 für acht Jahre der „St. Moritz Design Summit“ im feinen Suvretta House statt. Um die Finanzierung zu sichern, gewann Michael Erlhoff (der 1991 gemeinsam mit der „British American Tobacco/BAT“ die Raymond Loewy Foundation zur Förderung von Design gegründet hatte) die BAT und damit die Stiftung, das Projekt zu unterstützen. So luden wir also jedes Jahr 30 exzellente Design-Expert_innen nach St. Moritz ein. Die meisten traf sich zuvor in Zürich und fuhren von dort aus mit der „Rhätischen Bahn“ durch das schöne Oberengadin nach St. Moritz. Dort traf man sich am …

Non-Intentional Design

Michael Erlhoff & Uta Brandes (2006): Non-Intentional Design http://amzn.to/2HBfCov English Design must embrace misunderstandings, mistakes and the so-called ‘misuse’ of its products as a source of innovation and an expression of cultural diversity. A photo book documenting everyday situations where the products of design are used in ways not initially intended by their creators.

Song zur Diplomfeier der KISD 1999

  Text, Musik und Gesang: Tanja Godlewsky und Claudia Leu (heute: Claudia Herling) Arrangement und Produktion: Oliver J. Leu und David Oswald Als Tanja Godlewsky und Claudia Leu noch an der KISD studierten und auch noch einige Jahre danach traten sie gelegentlich bei besonderen Ereignissen mit selbst komponierten wunderbaren Songs auf. Regelrecht ein Mythos. – Oliver Leu und David Oswald studierten ebenfalls an der KISD.– Mittlerweile sind alle vier professionell im Design aktiv und unterrichten an diversen Hochschulen.

Designtheorie und Designforschung

Uta Brandes, Michael Erlhoff & Nadine Schemman (2009) Designtheorie und Designforschung UTB/W. Fink German http://bit.ly/2GyjWDI Wer Design studiert, kommt ohne theoretisches Grundlagenwissen nicht aus, und einen empirischen Bezug zu den realen Bedürfnissen der Menschen muss Design- Theorie auch haben. Deshalb führt dieses Lehrbuch gleichzeitig in Design-Forschung und – Theorie ein. Fachlich souverän und gut lesbar informiert der Band über qualitative und quantitative Methoden der Designforschung, bietet einen Theorie-Werkzeugkasten, Ausblicke in die Zukunft der Designforschung und vieles mehr.

My Desk is my Castle – Exploring Personalization Cultures

Uta Brandes & Michael Erhoff (Hrsg.) (2012): My Desk is my Castle – Exploring Personalization Cultures Birkhäuser English http://bit.ly/2Fkgugy Im Zentrum dieser Studie steht die vergleichende Analyse der Nutzung von Schreibtischen. Hierfür wurden Schreibtische in Versicherungen, Banken, Verwaltungen, Call Centern und Designstudios in zwölf Ländern aus allen Kontinenten untersucht.

DADAs BEST

Uta Brandes & Michael Erlhoff (Hrsg.) (2009) DADAs Best Edition Nautilus German http://bit.ly/2olD4xq Uta Brandes und Michael Erlhoff haben achtzehn Dada-Begeisterte aus der Kunstwelt gebeten, ihr dadaistisches Lieblingsstück zu nennen. So ist eine faszinierende und im besten Sinne inspirierende bunte Mischung aus Klassikern und Unbekannterem entstanden. Dada nutzte den Alltag als Spielfeld und versuchte, ein Gespür für die Möglichkeiten und wegweisenden Träume, Fantasien und Sehnsüchte zu finden, die aufzudecken und an die anzuknüpfen der Sinn von Kunst und Poesie ist. Dieser Sinn zeigt sich wieder in den hier gesammelten Texten, Collagen, Montagen und Assemblagen der Dadaisten. Ein Kompendium der Sinnlichkeit des Alltags.