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iphiGenia Gender Design Award 2019 | iphi 2019

Die GewinnerInnen stehen fest! Der bislang einzigartige „iphiGenia Gender Design Award – oder kurz „iphi“ – für herausragendes gender-sensibles Design wird am 14. November 2019 um 18:30 Uhr zum dritten Mal im Museum für Angewandte Kunst in Köln vergeben. Die Gastrednerin dieses Jahr ist die Literaturwissenschaftlerin und Mode-Expertin Prof. Dr. Barbara Vinken von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Jury hat folgende PreisträgerInnen für ihre hervorragenden gendersensiblen Designarbeiten benannt:

kmb privé logo

KmB privé

Der Freundeskreis der Kunst- und Museumsbibliothek (KMB) in Köln veranstaltet neben der öffentlichen Gesprächsreihe „Kunst mit Büchern“ (KmB) mit Künstlerinnen und Künstlern sowie anderen, die mit der Produktion, Distribution oder Rezeption von Künstlerbüchern zu tun haben, exklusiv für die Vereinsmitglieder die Reihe „KmB privé“. Sammlerinnen und Sammler öffnen ihre privaten Bibliotheken und gewähren Einblicke in ihr Leben mit Kunst- und Künstlerbüchern. Vor Ort sprechen wir über Bücher, das Sammeln und vieles mehr. Die zusätzliche neue Reihe beginnt am 23. September 2018 in der privaten Bibliothek von Uta Brandes und Michael Erlhoff. Beide besitzen nicht nur sehr viele Bücher, sondern haben auch viele geschrieben und einst Ende der 1970er Jahre sogar eine Zeitschrift und einige Künstlerbücher in Hannover verlegt. Alle Mitglieder des Freundeskreises der KMB sind zu diesem Besuch für Sonntag, den 23.09.18 von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr eingeladen. Aufgrund der begrenzten Zahl möglicher Teilnehmerinnen und Teilnehmer (zwanzig maximal) müssen Sie sich bitte bis zum 5. September 2018 hier anmelden: Michael Erlhoff | erlhoff@be-design.info. Es sind nur noch wenige Plätze frei. Für diejenigen, die noch …

Robert Franken Gastredner beim iGDA 2018

Für die Preisverleihung des internationalen „iphigenia Gender Design Award“ am 8. November im Museum für Angewandte Kunst Köln konnte als Gastredner Robert Franken gewonnen werden. Robert Franken unterstützt Unternehmen bei Positionierung, Strategie und digitalem Wandel. Er setzt sich engagiert für Diversity und Gender Equality ein und hat u. a. die Plattform „Male Feminists Europe“ mitbegründet; außerdem ist er Mitglied im Beirat von „PANDA“, dem Wettbewerb für weibliche Führungskräfte, und einer der vier ehrenamtlichen Botschafter für „He For She Deutschland“.

Uta Brandes: „Gendered Spaces. Zur Relevanz von Gender im Design“, Vortrag, 13.6.2018, TU Dortmund

Es geht darum, die Bedeutung der Kategorie Gender auch im Kontext von Design endlich wahrzunehmen. Denn alle Produkte, Zeichen, Dienstleistungen, denen wir – entweder gezwungenermaßen – täglich konfrontiert sind oder mit denen wir uns – freiwillig – alltäglich umgeben, sprechen zu uns immer auch vergeschlechtlicht. Wir sind in unserer Kultur, in unserem Alltag in allen Bereichen und jederzeit von Projektionen über Weiblichkeit und Männlichkeit geprägt. Und dieser Alltag ist durchzogen von gestalteten Artefakten und Räumen, an denen Gender essenziell konstituierend und reagierend beteiligt ist. Geschlechterklischees und -vorurteile sind heutzutage in den westlichen Gesellschaften zwar subtiler und manchmal uneindeutiger geworden, keinesfalls jedoch überwunden. Mein Vortrag „schweift“ sowohl historisch als auch anhand exemplarischer Designprojekte um Kategorien wie Öffentlichkeit und Privatheit und deren je spezifische (Un)Zugänglichkeiten unter der Genderperspektive: Der Flâneur und die Passante, das Phänomen Warten im öffentlichen Raum, Hotels, Büroschreibtische; und schließlich die Handtasche als typischer weiblich konnotierter, widersprüchlicher „Raum“ zwischen Intimität und Zurschaustellung. Ringvorlesung TU Dortmund, 13.06.2018: Gendered Spaces. Zur Relevanz von Gender im Design

Uta Brandes: „Orte – Räume – Gender“, Vorlesung, 28. 3. 2018, HAWK Hildesheim

Vorlesung HAWK Hildesheim, 28. März 2018: Orte – Räume – Gender. Wellenbewegungen zwischen Innen und Außen Thematisiert wird die unterschiedliche Bedeutung von diversen Räumen in ihrer Gender(un)zugänglichkeit. Es wird um Privatheit und Öffentlichkeit, die Stadt, den Flâneur oder die Passante gehen und an exemplarischen Projekten (z. B. Warten im öffentlichen Raum, Hotelnutzung, Büroschreibtisch und Handtasche als weibliches Machtsymbol) demonstrieren, wie relevant das Thema Gender (auch) im Kontext von Design ist.

Uta Brandes: Vortrag in der Buchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg, 21.3.2018

„Der gestaltete und verletzte Körper: Geschlechter-Optimierung im und durch Design“ Der geschlechtliche Körper ist überall im Spiel, denn schließlich haben wir einen und leben in ihm. Der Körper ist aber immer auch gestaltet, und viele gesellschaftliche Faktoren wirken auf ihn ein: die Normen von erwünschten und geächteten Körperformen: schön-hässlich, dick-dünn, fit-untrainiert … werden thematisiert, und entsprechend auch die Mode(vorschriften). – Moderiert von Dr. Babette Peters wird Uta Brandes über Mode und ihre Diktate, Models, Modefotografie, Fashion Designer und Sexismus (anknüpfend an die „me too“-Debatte) sprechen.