Autor: be_DESIGN
le goût de l’ephémère
Ja, der Geschmack ist flüchtig. Sowohl beim Essen als auch in der geschmäcklerischen Version. Man schmeckt etwas, und es ist so gut, dass man fest überzeugt ist, besser ginge es nicht – doch im nächsten Moment, bei dem nächsten vorzüglichen … Weiterlesen
Rente: Ernte
Ich bin eigentlich ganz anders, komme aber selten dazu.
Jenes „Ich“ ist wahrhaftig immer mysteriös, unklar. Ebenso verzweifelt ist das „eigentlich“, da es doch ein Eigenes beschwört, von dem niemand weiß, was das sein soll. – Paradox ist die hier zitierte Aussage auch noch deshalb, weil jenes Andere ebenfalls … Weiterlesen
Augen-genau
Wenn einem Autor ein Lexikon nachkommen kann, taugt er nichts.
Denn dann wäre dieser Autor allzu einfach einpassbar in die Schubfächer der Philologen, dem Pendant der Polizeikunde. Jegliche Besonderheit, Vielfalt, gar ein löbliches Durcheinander würden fehlen, und es bräuchte keine Literatur. Allerdings – bevor man als geglaubter Autor gar nicht … Weiterlesen
Satte Taste
Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen.
Machen und Macht verbinden sich hinterrücks sehr traumatisch, zumal jede Macht von dem Eindruck zehrt, man selber bewege sich ohne Macht. Was oft zur Untätigkeit verdammt, obwohl es doch lohnte, zu versuchen, etwas zu tun – ohne dabei jedoch wiederum … Weiterlesen
Rösten stören
Entwurf ist eine Hohlform, der sich die Erfüllung anpasst.
Self-Fulfilling Prophecy: So verlaufen sehr viele Projekte, auch Umfragen oder angeblich theoretische Studien. Man weiß eigentlich schon vorher, was am Ende herauskommen soll – behauptet aber dennoch, man sei überrascht oder hätte zumindest etwas entdeckt.






